Renate Lichnok
Wegbereiterin des Amateuertheaters und prägende Gründerin der Schotte.
Renate Lichnok begann 1966 ihre berufliche Laufbahn als Lehrerin für Deutsch und Kunst.
Ab 1979 arbeitete sie als Lehrerin und Leiterin des Erfurter Pionier- und Jugendtheaters. 1987 übernahm sie zusätzlich die Gründung und Leitung des Jugendtheaters Ti(c)k.
1990 schied sie mit einem Aufhebungsvertrag aus dem Schuldienst des Landes Thüringen aus und war anschließend an der Gründung und dem Aufbau des Theaters „SCHOTTE“ an der Schülerakademie Erfurt beteiligt. Ein Jahr später übernahm sie die Leitung des Kinder- und Jugendtheaters der Schülerakademie, bevor 1992 der Verein SCHOTTE e. V. gegründet wurde – als eigenständige kulturelle Bildungseinrichtung. In dieser Zeit war Renate Lichnok künstlerische Leiterin und prägende Gestalt des Hauses.
Mit ihrer Haltung, Theater als offenen Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche zu verstehen, hat sie die SCHOTTE entscheidend geprägt und ihr eine klare künstlerische und pädagogische Identität gegeben.
Bis zu ihrem Tod im Jahr 2026 blieb Renate Lichnok der SCHOTTE als Freigeist, Impulsgeberin und Teil ihrer Geschichte verbunden.
Ihre Gedanken, ihre Ideen und ihr Verständnis von Theater wirken in der SCHOTTE weiter.

Abschiedsfeier
Im Rahmen der Gedenkfeier am 19. April 2026 haben Familie, Wegbegleiter*innen und die SCHOTTE selbst Abschied genommen und Erinnerungen geteilt. Die folgenden Reden geben Einblick in ihr Leben, ihr Arbeiten und ihre Wirkung.

