Farm der Tiere
von George Orwell
Regie Fabian Hagedorn
Projektleitung Fabian Hagedorn
Ausstattung Coco Ruch
SpielerInnen
Erik Baumbach, Lea Bezzel, Leopold Kruppa, Paula Resmer, Leo Schlenke, Tjaade Kriegelstein, Merit Roos, Kalle Wiechmann
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Die Tiere einer englischen Farm erheben sich gegen die Herrschaft ihres menschlichen Besitzers, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft.

George Orwells grimmige Fabel aus dem Jahr 1945 zeigt bildhaft, wie Mitbestimmung und Gleichberechtigung in Repression und Despotismus umschlagen können. Das Zitat „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“ ist bis heute ein geflügeltes Wort.
Die Produktion „Farm der Tiere“ wird durch das Förderprogramm „Jugend erinnert“ gefördert. Das Programm ist 2018 von der Bundesregierung beschlossen worden. Ziel der Förderlinie „Aufarbeitung des SED-Unrechts“ ist es, junge Menschen durch außerschulische Bildung dazu anzuregen, sich mit der SED-Diktatur und ihren bis heute andauernden Folgen für die Opfer und die gesamtdeutsche Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Um sich den Themen der politischen Repression sowie den Unterschieden von Diktatur und Demokratie inhaltlich anzunähern, kooperiert Die Schotte für die Produktion „Farm der Tiere“ mit der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt. Die Premiere ist für das Frühjahr 2022 geplant.